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Spräche

Innovationprogramms Safety Field Lab

Wo Theorie und Praxis zusammenkommen....

RED SUIT

Lebensechte virtuelle Übungen für die Feuerwehr

Natürlich arbeitet die Feuerwehr am liebsten unter Umständen, die so realistisch wie möglich sind aber natürlich kann man nicht alle Szenarien nachstellen. Darum wurde RED SUIT entwickelt, um lebensecht in komplexen Situationen üben zu können. Aber in einer virtuellen Umgebung. Feuerwehrleute üben mit Hilfe Ihrer Standardausrüstung in einem Raum, in dem sie nicht vor einem Bildschirm stehen, sondern sich tatsächlich so bewegen, wie in der Praxis: Train as you firefight! So üben wir mit Objekten wie Tunneln, Operationssälen, einem Gefängnis o.ä. Es wird tatsächlich Rauch, Feuer oder Gas zugeführt, sodass die Übung als lebensecht erfahren wird. Das Übungskonzept ist sowohl auf dem Safety Campus als auch in Ihrer Kaserne durchführbar. Wir benötigen nur einen flachen Boden, um verschiedene Szenarien virtuell zum Leben zu erwecken. Mit RED SUIT sind wir in der Lage, durch Nutzung von Bildern und Sprache, eine gute Einsatznachbesprechung durchführen.

Erfahrungen mit RED SUIT

Die Erfahrungen der Feuerwehr Twente sind äußerst positiv:

  • Die berufliche Qualifikation wird verbessert; die Übung ist für jeden gleich und kann endlos wiederholt werden.
  • Die Bewertung ist, dank exakt gleicher Bedingungen für alle, effektiver.
  • Die Schulungsteilnehmer werden keinen Gefahrenstoffen ausgesetzt.
  • RED SUIT spart Zeit, da Sie schnell zwischen einzelnen Szenarien wechseln können
  • Kostensparend, denn Sie verbrauchen weder Wasser noch Brennstoff.

Neugierig? Schauen Sie sich hier einen Clip zu RED SUIT

 

MoSeS: Mobile Sensing for Safety

Lebensrettend bei Unfällen

Während eines Brandes oder eines anderen Unglücks, ist für den einen Einsatzleiter nicht nur essentiell, dass er genau weiß, wo seine Mannschaften sich befinden, sondern auch, wie es ihnen geht.

Die Feuerwehr verwendet dafür verschiedene Kommunikationssysteme und -technologien. Dennoch ist es mit den  heutigen Mitteln nicht möglich, einen Einsatzleiter in Echtzeit über Position und Gesundheitszustand seiner Leute zu informieren. Vor allem in komplexen Gebäuden, kann die zu gefährlichen Situationen führen. Die heutigen Systeme sind darüber hinaus abhängig von vorhandenen Netzwerken. Hierdurch funktioniert die Methode beispielsweise in Parkhäusern nicht optimal.

Real time situational awareness

Im Safety Field Lab wird darum, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Twente und anderen Partnern[1], an einem neuen System namens MoSeS (Mobile Sensing for Safety) gearbeitet. Die Technologie von MoSeS ermöglicht es nicht nur, die Position der Mannschaften in Echtzeit einsehen zu können, sondern auch deren Gesundheitszustand.

Sicherheit Feuerwehr

In Sachen Technologie ist MoSeS eine Neuerung, weil das System ohne funktionierendes GPS oder WiFi ein eigenes Netzwerk mit den vorhandenen Geräten aufbaut, die die Mannschaften  bei sich tragen. MoSeS ist also auch geeignet für Parkhäuser oder andere Betongebäude, in denen der Empfang oft schlecht ist. Dies ist das erste und einzige System bei dem der Befehlshaber, mit Hilfe mobiler Technologie, ständig Daten von den Feuerwehrleuten in einem brennenden Gebäude abrufen kann. Das geht über das Bestimmen des exakten Standorts hinaus. Denn der Einsatzleiter kann, auf seinem Smartphone oder Tablett, z.B. genau sehen, wie viel Atemluft jemand noch hat, wie der Gesundheitszustand ist usw. Das System sendet automatisch ein Signal, sobald die Gesundheit eines Menschen gefährdet ist.

So können Hilfsdienste, wie beispielsweise die Feuerwehr, nicht nur effizienter, sondern vor allem auch viel sicherer und repressiv arbeiten.

 

[1] Saxion, Forschungsgruppe Ambient und Windesheim, Forschungsgruppe ICT - Innovationen in der Pflege

Ambient Systems, Demcon, Inertia Technology, Leap Development, Mobidot, NDIX, Smart Sign, Thales Nederland BV, Twente Institute for Mobile and Wireless Communications (TIOWMC), Universität Twente, Van der Molen Beveiligingstechniek und Veiligheidsregio Twente

 

 

 

Instrumented training

Mit Instrumented Training überwachen wir, mit Hilfe moderner und innovativer Techniken, die Lernprozesse. So sammeln wir analytische und quantitative Informationen über Reaktionen und Verhalten des menschlichen Körpers. Das System gibt ein Echtzeit-Feedback und macht die Einsatzanalyse effektiver und effizienter. Instrumented Training wird im Sport und beim Militär auf vielfältige Weise zum Messen von Einzel- und Teamleistungen eingesetzt. Die Methode kann beispielsweise für realistische Szenarien in Schulungen für Katastrophen- und Risikosituationen eingesetzt werden link naar Troned trainingsprogramma. Die gesammelten Daten liefern wertvolle Informationen für Bewertungen und ergeben ein gutes Bild vom Lernprozess des Schulungsteilnehmer. Die Idee ist, dass bei Troned link naar pagina Troned immer mehr Instrumented Training bei Übungen und Schulungen verwendet wird.

Instrumented Training für einen höheren Lehrertrag (h2)

Für operative Führungskräfte und Befehlshaber gibt es ein FABCM[1]-zertifiziertes Schulungsprogramm, „Kommandoführung und Einsatzleitung an der Frontlinie“. Ein FABCM-zertifizierter Beobachter kontrolliert die qualitative Datenanalyse. Mit Hilfe von FABCM bekommt der Schulungsteilnehmer einen Überblick darüber, in welchem Moment und in welcher Situation er als Einsatzleiter den Unterschied ausmachen kann. Die Schulungsergebnisse sind besser, wenn dies Verfahren zentraler Bestandteil des Programms ist. Die Kombination aus der Nutzung intelligenter Technologie einerseits und den Neuerungen des FABCM-Programms andererseits, machen das Instrumented Training einzigartig. Das Programm wird fortlaufend verbessert und angepasst. So sind wir noch besser in der Lage, in Krisensituationen wie einem Brand, „den Unterschied“ auszumachen.

Kurzum, Instrumented Training ist eine intelligente Technologie als Ergänzung unserer beruflichen Qualifikationseinrichtung link naar Twente Safety Campus algemeen. Hierdurch wird effizienter gelernt und Hilfsdienste wie Polizei, Feuerwehr, GHOR und die Streitkräfte können noch zielgerichteter ausgebildet werden

 

[1] Fact-Findig, Analyse, Entscheidungsbildung, Kommunikation, Überwachung

"Durch die einzigartige Kombination von Partnern, sind wir schnell und effektiv. Das Safety Field Lab fungiert als echter „Matchmaker“ und verbindet, oftmals überraschende, Parteien miteinander, um gemeinsam spezifische Sicherheitslösungen zu entwickeln“ Kurzum, im Safety Field Lab treffen fachkundige Menschen aufeinander und es entstehen neue Ideen und Geschäftsmöglichkeiten".

 

 

Ymko Attema, Koordinator Safety Field Lab und Teamleiter Bildungszentrum Feuerwehr